Alarmtheater Bielefeld

Produktionen

Geschichten aus dem
Hinterhaus - Anne Frank war nicht allein

Dieses Schauspiel ist nicht die biographische
Umsetzung des weltberühmten Tagebuchs.

Es ist eine Geschichte über den Alltag in
der Zwischenwelt. Eine Geschichte, die
vom Kartoffelschälen und Aufräumen,
von der Liebe und dem Tanz, von grenzen-
loser Hoffnung in einem Moment der größten
Angst erzählt.

Bereits 1997 wurde diese außergewöhnliche
Geschichte am AlarmTheater inszeniert mit
Harald Otto Schmid und Dietlind Budde auf
der Bühne. Heute, 20 Jahre später, sehen
wir Joana und Mohammad: ein Mädchen,
kulturell bestens vertraut mit der literarischen
Vorlage und der historischen Einbettung und
ein Junge, der das Leben in einer Zwischenwelt
auf der Flucht selbst erfahren hat.

Damals wie heute sehen wir: Zwei Menschen,
die versuchen dem Ausnahmezustand ein
Maximum an Normalität entgegenzusetzen,
die verdrängen und erinnern, die flirten,
lachen, tanzen und sich streiten.

Die Tragik und Schwere des Themas wird
mit der Leichtigkeit und Faszination unter-
schiedlicher Lebensweisen vermischt.
Es entsteht eine Atmosphäre der Schönheit
und Intensität und so erhält der Zuschauer
einen Einblick in ein Menschenleben in
Zeiten der Unmenschlichkeit.


Akteure: Mohammad Osman und
Joana Damberg
Regie: Harald Otto Schmid und
Dietlind Budde nach einer Idee von Cora Herrendorf
Technik/ Requisite: Thomas Kallenbach
Ton/ Assistenz Regie: Hanna Ruhfus
Premiere: 14. September 2017 | 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 15., 16., 22.
und 23. September 2017 | jeweils 20.00 Uhr
Eintritt: 12 € | 8 € (ermäßigt) | 6 € (Schüler)
Gefördert durch:

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen



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Fotos: