Ein wesentlicher Impuls für das Theaterprojekt "Ich kam allein - Kindertransporte" (1938/39 nach England) geht von Dr. Maria Kublitz-Kramer aus, die im Rahmen ihrer Forschung zu deutsch-jüdischer Literatur vom Schicksal der beiden Bielefelder Schwestern Lise und Käthe Loewenthal erfuhr.
Sie mussten mit einem Kindertransport Bielefeld 1938 verlassen und schrieben ihre Erfahrungen in Romanen, Gedichten und autobiografischen Zeugnissen nieder.
Auch wenn es sich bei den Kindertransporten von damals um die Rettungsgeschichte für zehntausend jüdischer Kinder und Jugendliche handelt, so
bedeutet diese Rettung für die Betroffenen zugleich Abschied von ihren Familien in Deutschland, eine Reise ins Ungewisse, die Erfahrung von Heimatlosigkeit, große Ängste, vielfache Einsamkeit und später oftmals Schuldgefühle gegenüber den Zurückgebliebenen, die in den Vernichtungslagern ermordet wurden.
Auszeichnungen:
1. Preis bei der "8. Nachtreise der Freien
Theater Bielefeld 2010"
Auszeichnung durch die Bildungsinitiative "Kinder zum Olymp" der Kulturstiftung der Länder in der Kategorie "Vorbildliche Kooperationsprojekte zwischen Kultur und Schule" 2010
Platzierung unter den 50 Besten beim "Jugend.Kultur.Preis.Festival NRW&Ruhr.2010"
Inszenierung mit 25 Jugendlichen des Oberstufen-Kollegs der Universität Bielefeld
Projektleitung: Dr. Maria Kublitz-Kramer und Christina Thomas
Regie: Dietlind Budde und Harald Otto Schmid
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Ein wesentlicher Impuls für das Theaterprojekt "Ich kam allein - Kindertransporte" (1938/39 nach England) geht von Dr. Maria Kublitz-Kramer aus, die im Rahmen ihrer Forschung zu deutsch-jüdischer Literatur vom Schicksal der beiden Bielefelder Schwestern Lise und Käthe Loewenthal erfuhr.
Sie mussten mit einem Kindertransport Bielefeld 1938 verlassen und schrieben ihre Erfahrungen in Romanen, Gedichten und autobiografischen Zeugnissen nieder.
Auch wenn es sich bei den Kindertransporten von damals um die Rettungsgeschichte für zehntausend jüdischer Kinder und Jugendliche handelt, so
bedeutet diese Rettung für die Betroffenen zugleich Abschied von ihren Familien in Deutschland, eine Reise ins Ungewisse, die Erfahrung von Heimatlosigkeit, große Ängste, vielfache Einsamkeit und später oftmals Schuldgefühle gegenüber den Zurückgebliebenen, die in den Vernichtungslagern ermordet wurden.
Auszeichnungen:
1. Preis bei der "8. Nachtreise der Freien
Theater Bielefeld 2010"
Auszeichnung durch die Bildungsinitiative "Kinder zum Olymp" der Kulturstiftung der Länder in der Kategorie "Vorbildliche Kooperationsprojekte zwischen Kultur und Schule" 2010
Platzierung unter den 50 Besten beim "Jugend.Kultur.Preis.Festival NRW&Ruhr.2010"