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WDR-Beitrag
"Kreative engagieren sich für Flüchtlinge"
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Auszeichnungen:
2. Preis im Rahmen der 14. Nachtreise der "Freien Theater Bielefeld"


Akteure: Aldelli, Anton, Aziz, Bachir, Dennis, Diana, Elsaed, Erik, Faner, Gerry, Hamid, Joana, Leshker, Leyla, Louisa, Marleen, Mohammad, 
Mudhaffar, Omar, Patrick, Paul, Paula, Zahra

Regie: Dietlind Budde und Harald Otto Schmid

Dramaturgie: Maria Kublitz-Kramer

Bühnenbild: Rebecca Budde de Cancino und Gunar Meinhold

Licht und Ton: Felix Lautenbach

Gesang: Marion Meisenberg

Assistenz Regie: Johanna Niemeyer und Sevil Sarikas

Assistenz Bühnenbild: Elena Fissenewert

Premiere: 7. April 2016 | 20.00 Uhr

Weitere Vorstellungen: 8., 9., 10., 14., 15., 16., 17. April 2016 | jeweils 20.00 Uhr

Schulvorstellung: 13. April 2016, 11.00 Uhr

Eintritt: 12 € | 8 € (Studenten) | 6 € (Schüler)

Karten: 0521-137809 | info@alarmtheater.de oder über unser Online-Formular

 

Aus der Presse:

Ein bewegtes Jahr für das AlarmTheater, NW, 31.3.2016
Fluchtgeschichten, WB, 9.3.2016
Weit weg - ohne Eltern, Bielefelds Westliche, 10.4.2016
Die jüngsten Gäste am Tisch der Geschichte, NW, 9.4.2016

Ich kam allein - Kindertransporte (2016) (2016)

Vor sieben Jahren widmete sich das AlarmTheater in dem Stück "Ich kam allein - Kindertransporte" zum ersten Mal dem Thema Flucht - noch bevor die Debatten über Geflüchtete und deren Integration in der Gesellschaft angekommen waren.

Die Produktion, u.a. mit dem Preis "Kinder zum Olymp" 2010 ausgezeichnet, erzählt von einer groß angelegten Rettungsaktion, mit der insbesondere Großbritannien in den Jahren 1938/1939 zehntausend jüdische Kinder und Jugendliche vor nationalsozialistischer Verfolgung bewahrte.

In der Neuinszenierung verknüpft das AlarmTheater die Schicksale der Geflüchteten von damals mit den heutigen: Geflohene, muslimische Jugendliche spielen jüdische Kinder. Gemeinsam mit ihren deutschen Mitspielern und unter künstlerischer Leitung von Dietlind Budde und Harald Otto Schmid nähern sie sich einem Stück deutscher Geschichte und entdecken die Parallelen zu ihrer eigenen Fluchterfahrung.

Der Blick auf die Ereignisse vor 80 Jahren zeigt einmal mehr, dass junge Menschen, die als Geflüchtete unbegleitet in ein fremdes Land kommen, die verletzlichsten und schutzbedürftigsten sind.

Was lernen wir aus den Fehlern der Vergangenheit? Und was können wir voneinander lernen? Was müssen wir leisten, um ein gemeinsames Miteinander zu kreieren?

Damals wie heute: Heimatverlust, Schuldgefühle und Identitätskonflikte. Aber immer auch Freude über die Rettung, Kraft, Optimismus und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft in einem fremden Land.

In "Ich kam allein - Kindertransporte" widmen sich Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund einem Stück deutscher Geschichte und entdecken die Paralleln zu eigenen (Flucht-)Erfahrungen.
Regie: Dietlind Budde und Harald Otto Schmid
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Vor sieben Jahren widmete sich das AlarmTheater in dem Stück "Ich kam allein - Kindertransporte" zum ersten Mal dem Thema Flucht - noch bevor die Debatten über Geflüchtete und deren Integration in der Gesellschaft angekommen waren.

Die Produktion, u.a. mit dem Preis "Kinder zum Olymp" 2010 ausgezeichnet, erzählt von einer groß angelegten Rettungsaktion, mit der insbesondere Großbritannien in den Jahren 1938/1939 zehntausend jüdische Kinder und Jugendliche vor nationalsozialistischer Verfolgung bewahrte.

In der Neuinszenierung verknüpft das AlarmTheater die Schicksale der Geflüchteten von damals mit den heutigen: Geflohene, muslimische Jugendliche spielen jüdische Kinder. Gemeinsam mit ihren deutschen Mitspielern und unter künstlerischer Leitung von Dietlind Budde und Harald Otto Schmid nähern sie sich einem Stück deutscher Geschichte und entdecken die Parallelen zu ihrer eigenen Fluchterfahrung.

Der Blick auf die Ereignisse vor 80 Jahren zeigt einmal mehr, dass junge Menschen, die als Geflüchtete unbegleitet in ein fremdes Land kommen, die verletzlichsten und schutzbedürftigsten sind.

Was lernen wir aus den Fehlern der Vergangenheit? Und was können wir voneinander lernen? Was müssen wir leisten, um ein gemeinsames Miteinander zu kreieren?

Damals wie heute: Heimatverlust, Schuldgefühle und Identitätskonflikte. Aber immer auch Freude über die Rettung, Kraft, Optimismus und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft in einem fremden Land.

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