Gegründet wurde das AlarmTheater 1993 von Dietlind Budde und Harald Otto Schmid. Geprägt, beflügelt bis getrieben von ihren eigenen internationalen Erfahrungen als Schauspielende beim Straßentheater Nucleo in Italien führte ihr Weg sie durch Europa, die halbe Welt und schließlich zurück nach Bielefeld. In dem ehemaligen CVJM-Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Str. fanden sie ihr Zuhause und gründeten dort gemeinsam mit weiteren Künstler:innen das "Kooperative Kunsthaus" - mit der Vision eines Ortes der "Kultur für Alle". Als das alte Gebäude kurz danach vom Abriss bedroht war, trat die Community erfolgreich in Aktion und rettete das charmante und besondere Haus, welches mittlerweile unter Denkmalschutz steht.
Internationalität war von Anfang an ein verwurzelter Bestandteil des Hauses, getragen von den gelebten Erfahrungen der beiden Gründer. Sie zeigt sich über die Jahre hinweg in vielen internationalen Projekten, Formaten und Kooperationen, in facettenreichen Blickwinkeln und Perspektiven und in der vielschichtigen Arbeit mit Menschen mit eigenen internationalen Geschichten – genauso wie mit Menschen mit lokalen Bezügen in Bielefeld und der Region.
Mitgestaltungs- und Verwirklichungsräume
als "gesellschaftliches Labor" geschaffen werden.
